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Angebote & Vertrieb

Angebote erstellen, ohne dass Tage dafür draufgehen

Eine Anfrage kommt per Mail. Im Anhang eine Zeichnung, dazu eine Stückliste als PDF und die Bitte um ein Angebot bis Ende der Woche. Jemand muss die Anfrage sichten, technisch prüfen, vergleichbare frühere Aufträge heraussuchen, kalkulieren, das Angebot schreiben und intern abstimmen.

Bis das Angebot beim Kunden liegt, vergehen oft mehrere Tage. Nicht weil jemand langsam arbeitet, sondern weil die nötigen Informationen an fünf verschiedenen Stellen liegen. Im ERP, im Mailpostfach, auf einem Laufwerk, in einer Excel-Datei und im Kopf des Kollegen, der den ähnlichen Auftrag vor zwei Jahren betreut hat.

Woran es tatsächlich liegt

Die Angebotserstellung ist selten deshalb langsam, weil das Kalkulieren lange dauert. Sie ist langsam, weil das Zusammensuchen der Grundlagen lange dauert. Welche Toleranzen waren damals gefordert? Was haben wir für die ähnliche Baugruppe berechnet? Welcher Lieferant hat das Material geliefert und zu welchem Preis?

Jede dieser Fragen ist beantwortbar. Nur eben nicht in dreißig Sekunden.

So läuft ein Angebot heute

Sechs Schritte, von der Anfrage bis zum Auftrag. Die Balken zeigen beispielhaft, wie sich der Aufwand auf die Schritte verteilen kann.

1. Anfrage sichten und verstehen

Mail, Zeichnung und Stückliste öffnen, Mengen, Werkstoffe, Toleranzen und Termine herausschreiben.

2. Unterlagen und Vergleichsaufträge suchen

Frühere Angebote, Kalkulationen und Zeichnungen zusammentragen, aus ERP, Laufwerk und Postfach.

3. Technisch prüfen

Machbarkeit beurteilen, Rückfragen klären, Fertigungsaufwand abschätzen. Fachwissen, das beim Menschen bleibt.

4. Kalkulieren

Material, Zeiten und Zuschläge rechnen, Lieferantenpreise einholen, Marge festlegen.

5. Angebot schreiben und abstimmen

Positionen ins Hausformat bringen, Texte anpassen, intern freigeben lassen, versenden.

6. Nachfassen

Erinnern, anrufen, nachhaken. Der Schritt, der im Tagesgeschäft am häufigsten liegen bleibt.

Beispielhafte Aufwandsverteilung für ein Angebot. Die Prozentwerte sind Annahmen zur Veranschaulichung, keine gemessenen Branchenmittel. Wie sich der Aufwand in Ihrem Betrieb verteilt, lässt sich weiter unten mit Ihren eigenen Zahlen ermitteln.

Was sich automatisieren lässt, und was nicht

Übernimmt die TechnikBleibt beim Menschen
Anfrage lesen und strukturieren: Mengen, Werkstoffe, Toleranzen, TermineTechnische Machbarkeit beurteilen
Vergleichbare frühere Aufträge finden, mit den damaligen PreisenPreis und Marge festlegen
Kalkulationsgrundlagen zusammentragenRisiken und Sonderfälle bewerten
Angebotsentwurf im Hausformat erzeugenFreigabe und Versand
An das Nachfassen erinnernDas Gespräch mit dem Kunden
Wir bauen kein System, das für Sie entscheidet. Wir bauen eines, das die Suche übernimmt und die Entscheidung vorbereitet. Wer im Maschinenbau eine Kalkulation vollständig einer Software überlässt, bezahlt das irgendwann mit einem Auftrag, der keine Marge hat.

Warum das ohne Vorarbeit nicht funktioniert

Ein KI-Assistent kann nur finden, was auffindbar abgelegt ist. Liegen die alten Angebote unstrukturiert auf einem Laufwerk, liefert auch das beste Werkzeug unbrauchbare Treffer. Deshalb beginnen wir nie mit dem Werkzeug, sondern mit der Grundlage.

Das bedeutet: Angebote, Kalkulationen und technische Unterlagen werden erschlossen und mit Berechtigungen versehen, sodass ein Vertriebsmitarbeiter andere Informationen sieht als ein Werkstudent. Erst danach wird automatisiert. Mehr dazu auf der Seite Unternehmenswissen durchsuchbar machen.

Was kostet Ihr Angebotsprozess?

Stellen Sie die vier Regler auf Ihren Betrieb ein. Der Rechner arbeitet ausschließlich mit Ihren Angaben, es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.

Für den Rechner wird JavaScript benötigt. Alternativ gehen wir Ihre Zahlen in der kostenlosen 30-Minuten-Analyse gemeinsam durch.

Voraussetzungen in Ihrem Betrieb

Es ergibt Sinn, wenn:

  • Sie regelmäßig Angebote schreiben, nicht drei im Jahr
  • frühere Angebote in irgendeiner Form vorhanden sind, auch als PDF-Sammlung
  • jemand im Haus eine Stunde pro Woche Zeit hat, Rückfragen zu beantworten

Es ergibt keinen Sinn, wenn jedes Angebot ein Unikat ohne Bezug zu früheren Aufträgen ist oder wenn Ihre Kalkulation ausschließlich im Kopf eines Menschen existiert, der sie nicht aufschreiben möchte. Das sagen wir Ihnen in der 30-Minuten-Analyse, bevor Kosten entstehen.

Wie wir vorgehen

Kostenlose 30-Minuten-Analyse, Readiness-Audit, Fundament und Umsetzung, Betrieb und Optimierung. Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das Sie behalten, auch wenn Sie danach aufhören möchten.

Lohnt sich das für Ihren Betrieb?

In der kostenlosen 30-Minuten-Analyse sehen wir uns Ihren Angebotsprozess an und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Aufwand rechnet.

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